Kaffeehaus-Schmankerl
Süßspeisen


Berühmt in aller Welt – die Wiener Mehlspeisen. Wissenswertes und Interessantes über Gugelhupf & Co.

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GugelhupfGugelhupf
Der Gugelhupf – ein Name, viele Ursprungstheorien. Soviel ist sicher: „Gugele“, die umgangssprachliche Version von „Cucullus“, lateinisch für Kapuze, bildet den Ursprung für den „Gugel“ in „Gugelhupf“. Ob jetzt allerdings der Name daherrührt, weil die Wiener Marktfrauen einen Napfkuchen auf dem Kopf transportiert hatten, der in seiner Form einer Kapuze ähnelte oder ob die Süßspeise ihren Namen deswegen hat, weil junge Mönche, die man aufgrund ihrer Kapuze auch „Gugelfranzen“ nannte, beim Eintritt ins Kloster ein Festgebäck, ähnlich dem Gugelhupf, serviert bekamen. Vielleicht heißt der „Gugelhupf“ aber auch nur so, weil der Teig beim Backen wie „eine Kugel aufhupft“. Wie auch immer – den Gugelhupf gibt es in vielen verschieden Variationen (etwa Marmorgugelhupf, Germgugelhupf, Steinkogler Gugelhupf u.v.m.).


KipferlKipferl
Das Kipferl ist ein Klassiker unter den Süßspeisen. Obwohl der Bäckermeister Peter Wendler den Ruhm für die Erfindung des Kipferls einstreifen konnte, gab es das köstliche Süßgebäck schon davor. Als Peter Wendler zur Zeit der Türkenbelagerung das Festgebäck in Form des türkischen Halbmondes erschuf, war es schon lange als heidnisches Brauchtumsgebäck bekannt. Auch heißt es, dass es von abergläbigen Donauschiffern in die Fluten geworfen wurde, um die Wassergeister zu besänftigen. Heutzutage würde keiner mehr auf die Idee kommen, das köstliche Kipferl in den Fluß zu werfen, anstatt es zu vernaschen.


Sacher TorteSachertorte
Die Sachertorte zählt wohl zu den bekanntesten Wiener Torten. Erfunden wurde die leckere Schokoladetorte 1832 von Franz Sacher. Die Sachertorte darf in keinem Wiener Kaffeehaus fehlen, ist sie doch die ideale Mehlspeise zu einer Tasse Kaffee. Aber nur im Café Sacher ist die Original-Sacher-Torte nach dem legendären Urrezept zu bekommen.



MillirahmstrudelMillirahmstrudel
Diese süße Delikatesse, die Müllirahmstrudel ausgesprochen wird und im hochdeutschen Milchrahmstrudel heißt, hat ihren Ursprung angeblich im „Roten Stadl“, einem Wienerwald-Gasthauses in Breitenfurt. Ob der Name von der essentiellen Zutat Milch stammt oder von der angeblichen Erfinderin namens Milli, ist bis heute nicht ganz klar. Auf jeden Fall stellt die perfekte Zubereitung des Millirahmstrudels eine wichtige Hürde für Österreichs Mehlspeisköche dar. Der Strudelteig, der laut österreichischer Strudelphilosophie so dünn sein soll, dass man eine Zeitung hindurch lesen können muss, wird unter anderem gefüllt mit in Milch eingeweichten Semmeln, Butter, Eiern, Zucker, Vanille und Rosinen.


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