Kaffeehaus-Schmankerl
Weitere Getränke


Von Tee und Kakao bis zu Wein und Bier - in einem Wiener Kaffeehauses bleiben keine Wünsche offen.

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Ein Glas WasserDas Glas Wasser
Kaffee als Muntermacher hat in Österreich Tradition. Koffein steigert unsere Leistungsfähigkeit und vertreibt die Müdigkeit. Doch das Glas Wasser darf zu einer Tasse Kaffee nicht fehlen. Wasser neutralisiert den Gaumen, macht die Geschmacksnerven frei für den nächsten Schluck. Und sollte man sich einmal versehentlich die Zunge verbrühen, gibt das Glas Wasser die schnellste Linderung. Früher hatte das Glas Wasser am Kaffeetisch allerdings auch einen praktischen Grund: Das Glas, sobald geleert, wurde sofort vom Piccolo wieder aufgefüllt. Das bot dem Gast die Gelegenheit diskret neue Bestellungen aufzugeben, ohne durch das Lokal rufen zu müssen.


Heisse SchokoladeHeiße Schokolade
Die heiße Schokolade ist das Getränk für die kalte Jahreszeit. Nirgendwo geht aufwärmende Wirkung und vollmundige Süße so Hand in Hand wie bei diesem heißen Kakaogetränk. Kakao war schon den Ureinwohnern Amerikas ein begehrtes Genußmittel. Von Christoph Kolumbus schmählich ignoriert, oblag es dem Hernando Cortez die Kakao-Pflanze nach Europa zu importieren. Ähnlich wie bei dem Kaffee musste der Kakao allerdings erst mit Honig oder Rohrzucker versüßt werden, um den Geschmack der Europäer zu treffen.


TeeTee
Bereits im Jahre 2700 vor Christus gab es die ersten schriftlichen Überlieferungen über die Existenz des Tees in der chinesischen Literatur. Anfang des 17. Jahrhundert wurde der Tee nach Europa importiert. Heutzutage trinkt man den Tee überall auf der Welt. In London etablierte sich etwa eine Teekultur, die in punkto geschmacklicher Rafinesse und Verfeinerung nur noch von der Wiener Kaffeekultur übertroffen wird. Tee gibt es in unzähligen Geschmacksrichtungen und Variationen. Neben dem wohligen Geschmack stärkt er auch die Gesundheit und ist bei einer Erkältung sehr zu empfehlen.


WeinWein
Dass wir nicht nur bei einem Tässchen Kaffee, sondern auch bei einem Gläschen Wein den Kaffeehausbesuch genießen können, ist für uns heutzutage eine hocherfreuliche Selbstverständlichkeit. Dabei war das nicht immer so. Früher durften Kaffeehäuser gemäß ihren strengen Lizenzen keinerlei alkoholische Getränke ausschenken. Dass dem nicht mehr so ist, verdanken wir – wenn auch indirekt – Napoleon. Als dieser nämlich 1803 die Handelssperre über England verfügte, versiegte auch die Zufuhr der begehrten grünen Kaffeebohnen. Ohne Kaffee schlitterten die Wiener Kaffeehäuser allerdings in eine veritable Krise. Erst die Ausweitung der Lizenzbestimmungen auch auf Alkohol konnte das Schlimmste verhindern. Ab 1816 wurde die Handelssperre übrigens aufgehoben, der Wein allerdings blieb. Und so können wir auch heute ins Kaffeehaus gehen und ein Gläschen Wein trinken. Lassen Sie es sich gut schmecken. Prost.

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